Die Tradition des Dzogchen

Die Lehren und Praktiken des Dzogchen werden durch die Nyingma Schule des Tibetischen Buddhismus gehalten und weitergegeben. Der Begriff Nyingma wird gewöhnlich mit „Alte Schule“ übersetzt und bezieht sich auf die frühen Übersetzungen des gesamten Buddhistischen Kanons aus der Indischen Originalsprache. Die „Neuen Schulen“ Kagyü, Sakya und Gelug beziehen sich auf spätere Übersetzungen.

Die Praxis des Dzogchen - auch „Grosse Vollendung“ genannt - ist die älteste und direkteste Übertragungslinie der Weisheit innerhalb der Buddhistischen Tradition Tibets. Dzogchen gilt als die höchste aller Lehren und als direktester Weg zur spirituellen Erfüllung. Als Weg die innerste Natur des Geistes zu erkennen, ist Dzogchen am klarsten, effektivsten und für die moderne Welt am relevantesten. Es ist ein sowohl einfacher wie tiefgründiger Pfad – einer der in den Alltag integriert und überall praktiziert werden kann.

Die Ursprünge des Dzogchen werden auf den ursprünglichen Buddha, Samantabhadra, zurückgeführt, von dem dieses bemerkenswerte Weisheitserbe in ungebrochener Linie bis heute von Meister zu Schüler weitergegeben wurde. Während Jahrhunderten haben die Dzogchen Rinpoches und das Dzogchen Kloster dabei eine kardinale Rolle in der Übertragung und Bewahrung dieser Lehren gespielt.

Das Herzstück des spirituellen Erbes des Dzogchen Klosters kann in den Lehren und Praktiken des Dzogchen Khandro Nyingthik gefunden werden.

DZOGCHEN KLOSTER in Kollegal Taluk, Karnataka, Indien


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